eBike-Saison 2026: 2.300 Kilometer zur Arbeit, das Auto blieb stehen

Titelbild in Dunkelblau mit orangem Fahrradsymbol samt Akku, Kategorie eBike, Titel eBike-Saison 2026 und Untertitel 2.300 km zur Arbeit, das Auto blieb stehen.

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Die Tage werden kürzer, die Saison neigt sich dem Ende zu, Zeit für eine Bilanz. 2026 bin ich insgesamt 2.300 Kilometer mit dem eBike zur Arbeit gefahren. Das waren 67 Arbeitstage, an denen mein Auto zuhause stehen bleiben konnte. Im Schnitt sind das gut 34 Kilometer pro Arbeitstag, hin und retour.

Balkendiagramm: 2.300 km Arbeitsweg kosteten mit dem eBike 89,88 € für Strom und Verschleißteile, nach amtlichem Kilometergeld für einen Pkw wären es 1.150 €. Darüber Kennzahlen: 2.300 km, 67 Arbeitstage, ca. 20 kWh, 0 Regenfahrten.
Grafik: erstellt mit Claude (KI)

Eine Saison ohne Regen

Das Bemerkenswerteste an diesem Jahr war das Wetter: Die Saison war extrem trocken, und ich hatte tatsächlich keine einzige Regenfahrt. Ob das nächstes Jahr wieder so glatt geht, wage ich zu bezweifeln.

Was hat das gekostet?

Im Schnitt habe ich den Akku pro Hin- und Rückfahrt mit etwa 0,3 kWh nachgeladen. Bei 67 Arbeitstagen ergibt das rund 20 kWh für die ganze Saison. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh sind das ziemlich genau 6 Euro, für 2.300 Kilometer.

Deutlich mehr als der Strom schlägt der Verschleiß zu Buche. Heuer erneuert habe ich die Kette um 28,48 €, die Kassette um 36,22 € und die Bremsbeläge um 19,15 €. Zusammen sind das 83,85 €. Strom und Verschleißteile kosten damit in Summe 89,88 €, das sind knapp 4 Cent pro Kilometer.

Zum Vergleich: Das amtliche Kilometergeld für einen Pkw beträgt 2026 in Österreich 0,50 € pro Kilometer. Für dieselben 2.300 Kilometer wären das 1.150 €. Ganz fair ist der Vergleich nicht, denn das Kilometergeld ist eine Pauschale, die sämtliche Kosten eines Autos abdecken soll, auch Wertverlust, Versicherung und Service. Auf der eBike-Seite habe ich dagegen weder die Anschaffung noch das Zubehör eingerechnet. Die Größenordnung zeigt es trotzdem deutlich.

Neu in diesem Jahr: Fahrradcomputer und Radar-Rücklicht

Investiert habe ich heuer in einen Fahrradcomputer und ein Radar-Rücklicht, beide von Garmin. Beide verwende ich quasi im Dual-Use-Prinzip, also sowohl am eBike als auch am Rennrad. Das Radar-Rücklicht möchte ich inzwischen nicht mehr missen. Seit der ersten Installation hatte ich den Eindruck, dass mich überholende Autos einen größeren Abstand halten. Gemessen habe ich das nicht, es ist ein subjektiver Eindruck.

To-do-Liste für die Winterpause

Ganz ohne Arbeit geht das eBike nicht in den Winterschlaf. Als Erstes tausche ich den Vorderrad-Mantel gegen den Hinterrad-Mantel. Dann steht die Schaltung auf dem Programm: Das zweitkleinste Ritzel wird beim Schalten regelmäßig übersprungen. Ich vermute, dass das Schaltauge nicht hundertprozentig gerade ist, deshalb wird das kontrolliert und die Schaltung neu justiert. Und schließlich hat das Rücklicht einen Wackelkontakt, dem ich auf die Spur kommen muss.

Wenn das alles erledigt ist, kann die Saison 2027 kommen.

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