Braun BN0021 – Design, Philosophie und die Schönheit des Weniger

Auf das Wesentliche reduziert
Es gibt Uhren, die wollen beeindrucken.
Und es gibt Uhren, die wirken so, als hätten sie es gar nicht nötig.

Die Braun BN0021 gehört ziemlich eindeutig zur zweiten Kategorie. Sie ist keine Uhr, die laut nach Aufmerksamkeit ruft, keine, die mit Glanz, Pathos oder technischen Muskelspielen um Anerkennung buhlt. Stattdessen liegt in ihr etwas viel Selteneres: Ruhe. Und vielleicht ist genau das ihr grösster Luxus.

Eine Uhr wie ein guter Gedanke

Auf den ersten Blick wirkt die BN0021 fast selbstverständlich. Klare Linien, ein aufgeräumtes Zifferblatt, eine Form, die nichts zu viel sagt – aber auch nichts zu wenig. Gerade darin liegt ihre Kraft. Diese Uhr will nicht die Zeit dramatisieren. Sie will sie lesbar machen.

Und das ist im Grunde eine ziemlich radikale Haltung.

Denn während viele Zeitmesser versuchen, aus jeder Minute ein Ereignis zu formen, erinnert die Braun BN0021 an etwas anderes: Zeit ist kein Spektakel. Zeit ist Struktur. Sie ordnet unseren Tag, unseren Blick, manchmal sogar unser Leben. Eine Uhr wie diese macht daraus keine Bühne, sondern ein Werkzeug – und gerade dadurch ein Stilobjekt.

Der Designhintergrund: Bauhaus, Rams und die Schule der Klarheit

Wer über eine Braun-Uhr spricht, spricht fast automatisch auch ueber eine der wichtigsten Designtraditionen des 20. Jahrhunderts. Der gestalterische Hintergrund der BN0021 liegt in jener Haltung, fuer die Braun berühmt wurde: funktionales, reduziertes, menschenfreundliches Design.

Diese Sprache ist eng verbunden mit Namen wie Dieter Rams und dem Geist des Bauhaus. Nicht im Sinne einer simplen Kopie historischer Formen, sondern als Fortsetzung einer Idee: Produkte sollen verständlich sein. Ehrlich. Unaufgeregt. Schön, weil sie sinnvoll gestaltet sind.

Dieter Rams formulierte diesen Ansatz spaeter in seinem berühmten Leitsatz „Weniger, aber besser.“ Und man koennte sagen: Die BN0021 trägt diesen Gedanken am Handgelenk.

Nichts an ihr wirkt zufällig. Die Typografie, die Proportionen, die klare Anordnung des Zifferblatts – all das folgt nicht einer Laune, sondern einer Disziplin. Das Design dient nicht der Dekoration, sondern der Orientierung. Man schaut auf die Uhr und weiss sofort, woran man ist. Fast schon ungewohnt in einer Welt, die aus allem erst einmal ein Interface-Rätsel macht.

Gute Gestaltung erklaert sich nicht – sie funktioniert

Vielleicht ist das die eigentliche philosophische Pointe dieser Uhr: Sie muss sich nicht erklaeren. Sie ist einfach klar.

Das klingt banal, ist aber in Wahrheit bemerkenswert. Denn wir leben in einer Zeit, in der viele Dinge ueberladen sind – mit Funktionen, Symbolen, Oberflaechenreizen und dem staendigen Wunsch, etwas darzustellen. Die Braun BN0021 geht den umgekehrten Weg. Sie sagt gewissermassen: „Beruhig dich. Es ist nur Zeit.“ Und irgendwie ist das troestlich.

Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen: Diese Uhr ist der stille Gegenentwurf zum Menschen, der bei jedem Espresso von seiner „Journey“ spricht.

Form und Haltung

Die BN0021 verkörpert eine Haltung, die weit ueber die reine Form hinausgeht. Sie steht für ein Designverständnis, das dem Nutzer vertraut. Keine Effekthascherei, keine pseudo-technische Aggressivität, kein Luxusgehabe. Stattdessen ein Objekt, das durch Zurückhaltung gewinnt.

Und genau das ist selten. Denn Zurückhaltung wird oft mit Einfachheit verwechselt, obwohl sie meist das Ergebnis grosser gestalterischer Präzision ist. Eine Uhr so klar wirken zu lassen, ohne dass sie leer erscheint, ist keine Nebensache. Es ist Designkunst.

Die Braun BN0021 zeigt, dass Minimalismus dann am besten ist, wenn er nicht nach Minimalismus aussieht, sondern nach Selbstverständlichkeit.

Fazit: Weniger Zifferblatt, mehr Haltung

Die Braun BN0021 ist mehr als eine schlichte Armbanduhr. Sie ist ein kleines Statement fuer gutes Design, für funktionale Schönheit und fuer die fast schon philosophische Idee, dass Reduktion nicht Verzicht bedeutet, sondern Konzentration.

Sie trägt die DNA einer grossen Gestaltungstradition in sich und wirkt dabei erstaunlich gegenwärtig. Vielleicht gerade deshalb, weil sie sich dem hektischen Reflex verweigert, immer mehr sein zu wollen.

Am Ende ist die BN0021 also nicht nur ein Instrument zur Zeitanzeige. Sie ist auch eine Erinnerung daran, dass die besten Dinge oft die sind, die nicht dauernd „Schau mich an“ rufen.

Sondern leise sagen: Ich bin gut gestaltet. Das reicht.

eBike Saison 2026

Meine Saison mit dem eBike-Pendeln habe ich am 27.April begonnen, vorher haben die Temperaturen für mich einfach nicht gepasst. Das Rad habe ich beinahe vorbildlich übewintert, es stand frostfrei mit erhöhten Reifendruck unter Dach, die Akkus waren vor der Überwinterung auf 100% Ladezustand. Somit waren das Auswintern überschaubar: Reifendruck checken, Akkus auf 100% nachladen, es dürften an die 10% gewesen sein, die über den Winter „verloren“ gegangen sind.

Heuer erspare ich mir die permanente Telemetrierung der Verbräuche, da tut sich nicht viel zum Vorjahr. Interessant für mich sind heuer, welche Verschleiß-Kosten auf mich zukommen.

14.06.2026 – Update Garmin Varia RTC715 – Radarrücklicht

Nachdem ich bei meiner Partnerin zum ersten Mal die Vorzüge eines Radarrücklichtes am Rennrad erkennen konnte, musste ich unbedingt auch eines haben. Charmant finde ich, dass aufgrund der mitgelieferten 2 Befestigungs-Sets, dieses sowohl am Rennrad als auch am Pendler eBike verwenden kann. Ich verwende am Rennrad und beim eBike die Garmin-Varia App, und bin begeistert. Von hinten herannahende Fahrzeuge werden akkustisch und optisch gemeldet. Daneben ändert sich zusätzlich das wirkliche sehr helle Blink-Leuchten, damit erhält man eine starke und optisch auffallende Licht-Signatur. Ich habe den subjektiven Eindruck, dass die überholenden Fahrzeuge damit auch eher den Sicherheitsabstand einhalten. Dieser Mehrgewinn an Sicherheit ist unbezahlbar. Mein RTC715 tritt auch als rückwärtige Dash-Cam auf, und zeichnet die herannahenden und überholenden Fahrzeuge vollautomatisch auf.

Bulova Luna Pilot

Die „andere“ Mond-Uhr: Warum die Bulova Lunar Pilot Geschichte schrieb

Lunar Pilot vor der Falcon

Im Hintergrund die Mondlandefähre Falcon der Apollo 15-Mission

Wenn man an Uhren und die Raumfahrt denkt, fällt meist sofort ein Name: Omega Speedmaster. Doch es gibt eine zweite Uhr, die auf der Mondoberfläche Staub ansetzte und eine der faszinierendsten Underdog-Geschichten der Uhrenwelt erzählt: die Bulova Lunar Pilot.

In diesem Beitrag erfährst du, warum diese Uhr untrennbar mit der Apollo 15 Mission verbunden ist und warum sie heute ein absolutes Must-have für Sammler ist.


Der Moment, in dem die Geschichte kippte

Es ist der 2. August 1971. Commander David Scott bereitet sich auf den dritten Außeneinsatz (EVA-3) der Apollo 15 Mission vor. Doch es gibt ein Problem: Das Glas seiner offiziell von der NASA ausgegebenen Omega Speedmaster ist während des vorangegangenen Einsatzes abgesprungen.

In einer Umgebung, in der Timing über Leben und Tod entscheiden kann (Sauerstoffvorrat, Navigation), braucht Scott einen Ersatz. Er greift zu seinem persönlichen Backup: einem Prototyp von Bulova.

Warum die Bulova Lunar Pilot historisch so bedeutend ist

Die Bulova Lunar Pilot ist aus drei Gründen ein technisches und historisches Phänomen:

  1. Die einzige private Uhr auf dem Mond: Während alle Omega-Modelle Eigentum der US-Regierung (NASA) waren, war die Bulova von David Scott sein Privateigentum. Das führte dazu, dass seine Original-Uhr im Jahr 2015 für die astronomische Summe von 1,62 Millionen US-Dollar versteigert wurde.
  2. Präzision unter Extrembedingungen: Die Uhr musste Vakuum, extreme Temperaturschwankungen und die heftigen Vibrationen der Mondlandefähre überstehen. Dass ein Prototyp diese Leistung ohne Fehl und Tadel erbrachte, festigte Bulovas Ruf in der Luft- und Raumfahrt.
  3. Die Rettung der Mission: Ohne eine funktionierende Uhr hätte der dritte Außeneinsatz, bei dem Scott und James Irwin wichtige geologische Proben sammelten, unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Die Bulova füllte diese Lücke perfekt aus.

Das moderne Erbe: Die Bulova Lunar Pilot heute

Bulova hat dieses Erbe mit der Archive Series wiederbelebt. Die heutigen Modelle sind keine bloßen Kopien, sondern technisch hochmoderne Interpretationen des Originals.

Die Highlights der aktuellen Kollektion:

  • High Precision Quartz (HPQ): Im Inneren schlägt ein Werk mit einer Frequenz von 262 kHz. Das ist achtmal schneller als ein Standard-Quarzwerk und sorgt für eine Abweichung von nur wenigen Sekunden pro Jahr.
  • Design-Treue: Die charakteristischen, länglichen Drücker sind so gestaltet, dass sie auch mit dicken Handschuhen (wie denen eines Raumanzugs) bedienbar wären.
  • Größen-Update: Neben der klassischen 45mm-Version gibt es mittlerweile auch eine 43,5mm-Variante (wie das Original von 1971) und brandneue limitierte Editionen wie die „Black Hole“ in 41mm.

Fun Fact: Lange Zeit durfte Bulova den Begriff „Moon Watch“ aufgrund von Markenrechten nicht so offensiv nutzen wie die Konkurrenz aus der Schweiz. Doch die Geschichte lügt nicht: Die Lunar Pilot hat ihren Platz im Regolith des Mondes redlich verdient.


Fazit: Mehr als nur eine Alternative

Die Bulova Lunar Pilot ist nicht einfach die „günstige Alternative“ zur Speedmaster. Sie ist eine Uhr mit einer eigenen, echten Heldenstory. Wer ein Stück Weltraumgeschichte am Handgelenk tragen möchte, das nicht jeder Zweite besitzt, kommt an der Lunar Pilot nicht vorbei.


Tags: Bulova, Lunar Pilot, Apollo 15, David Scott, Mond-Uhr, Uhrengeschichte, Chronograph

Quarz-Uhren:

das Quarz-Paradoxon: Warum High-Tech-Kaliber jede Sammlung bereichern

In der Welt der Uhrensammler gilt oft ein ungeschriebenes Gesetz: Mechanik ist die Seele, Quarz ist nur ein Werkzeug. Doch wer seine Sammlung rein auf mechanische Kaliber beschränkt, verpasst einige der faszinierendsten technologischen Errungenschaften der Uhrengeschichte.

Es gibt Uhren, die bieten eine Präzision und Funktionalität, von denen eine mechanische Uhr – egal in welcher Preisklasse – nur träumen kann. Hier meine fünf Gründe (und fünf ikonische Beispiele), warum Quarz in jede gut sortierte Box gehört.


1. Absolute Autonomie: Die Seiko Astron GPS Solar

Die Seiko Astron ist das Flaggschiff der Unabhängigkeit. Während eine mechanische Uhr nach zwei Tagen im Tresor stehen bleibt, verbindet sich die Astron per GPS mit Satelliten im All.

  • Der Mehrwert: Sie erkennt die Zeitzone vollautomatisch und passt die Uhrzeit auf die Millisekunde genau an – betrieben rein durch Licht. Es ist das Gefühl, ein Stück Weltraumtechnologie am Handgelenk zu tragen.

2. Historie und High-Frequency: Die Bulova Lunar Pilot

Wer sagt, dass Quarz keine Geschichte hat? Die Bulova Lunar Pilot basiert auf dem Prototypen, der während der Apollo-15-Mission auf dem Mond war.

  • Das Besondere: Ihr High-Performance-Quarzwerk schwingt mit 262 kHz. Das ist achtmal höher als bei Standard-Quarzuhren. Das Ergebnis? Ein schleichender Sekundenzeiger beim Chronographen und eine Gangabweichung von nur wenigen Sekunden – pro Jahr.

3. Das Tool-Watch-Maximum: Citizen Promaster Skyhawk & Seiko Flightmaster

Manchmal muss eine Uhr mehr sein als nur ein Zeitmesser. Die Citizen Skyhawk (Radio-Controlled/Solar) und die Seiko Flightmaster sind die ultimativen „Survival-Tools“.

  • Citizen Skyhawk: Durch Funkempfang weltweit immer präzise und dank Eco-Drive nie auf einen Batteriewechsel angewiesen.
  • Seiko Flightmaster: Ein Rechenschieber am Handgelenk. Sie verkörpert den Charme analoger Navigationstools, kombiniert mit der Zuverlässigkeit eines Solarantriebs.

4. Schweizer Präzision ohne Allüren: Certina DS Fury

Die Certina DS Fury beweist, dass Quarz auch elegant und robust zugleich sein kann. Das „Double Security“ (DS) Konzept sorgt für extreme Widerstandsfähigkeit.

  • Warum sie glänzt: Sie ist die perfekte „Grab-and-Go“-Uhr. Sie sieht edel aus, ist extrem flach und immer einsatzbereit, wenn es schnell gehen muss, ohne dass man erst Krone ziehen und Zeit stellen muss.

Warum also Quarz?

Eine Uhr muss nicht ticken, um Herzschlag zu haben. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  1. Präzision: Wir sprechen von Abweichungen im Sekundenbereich pro Jahr, nicht pro Tag.
  2. Bereitschaft: Keine Uhrenbeweger, kein Kurbeln. Anlegen und losgehen.
  3. Innovation: Solar-Ladekapazitäten, Funk- und GPS-Synchronisation sind Wunderwerke der modernen Ingenieurskunst.

Fazit

Uhren wie die Seiko Astron oder die Bulova Lunar Pilot sind keine Kompromisse – sie sind Statements. Sie ergänzen die mechanischen Schätze in der Sammlung um eine Ebene technischer Perfektion, die absolut faszinierend ist.

Vintage Watches

Zeitreise am Handgelenk: Warum Vintage-Watches mehr als nur alte Uhren sind

In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der wir von kurzlebiger Technik umgeben sind, wirkt eine mechanische Armbanduhr fast wie ein Anachronismus. Doch genau hier liegt der Reiz. Besonders die Kategorie der Vintage-Watches erlebt einen Boom, der weit über bloße Nostalgie hinausgeht.

Doch was macht die Faszination wirklich aus? Und warum lohnt sich der Blick in die Vergangenheit auch dann, wenn man kein Millionen-Budget hat?

1. Jede Uhr erzählt eine Geschichte

Im Gegensatz zu einem Neuwagen oder dem neuesten Smartphone hat eine Vintage-Uhr bereits ein „Leben“ hinter sich. Die Patina auf dem Zifferblatt, kleine Kratzer im Gehäuse oder das vergilbte Tritium der Leuchtmasse sind keine Mängel – sie sind der Charakter der Uhr. Man trägt ein Stück Designgeschichte, das oft Jahrzehnte überdauert hat.

2. Mechanik zum Anfassen

Vintage-Uhren stammen aus einer Ära, in der Uhrmacherei noch echtes Handwerk ohne computergesteuerte Massenfertigung war. Das leise Ticken eines mechanischen Werks und das Gefühl, eine Feder durch das Drehen der Krone aufzuziehen, schafft eine haptische Verbindung, die eine Smartwatch niemals bieten kann. Es ist die Wertschätzung für Ingenieurskunst, die ohne Batterien und Software-Updates auskommt.

3. Es muss nicht immer die „Crown“ sein

Oft wird das Thema Vintage sofort mit astronomischen Preisen bei Auktionen in Verbindung gebracht. Doch die Kategorie ist weitaus diverser:

  • Einstiegsklassiker: Marken wie Seiko, Tissot oder Certina boten in den 60er und 70er Jahren eine Qualität an, die heute oft ein Vielfaches kosten würde.
  • Unentdeckte Schätze: Viele kleinere, mittlerweile erloschene Schweizer Marken („Skin Diver“ oder elegante Dresswatches) sind auf dem Gebrauchtmarkt für dreistellige Beträge zu finden.
  • Individueller Stil: Während man moderne Luxusuhren an fast jeder Ecke sieht, ist eine gut gewählte Vintage-Uhr oft ein Unikat im Raum. Sie unterstreicht den persönlichen Stil, ohne laut nach Aufmerksamkeit zu schreien.

Fazit: Nachhaltigkeit und Wertigkeit

Vintage-Uhren zu sammeln ist auch eine Form von Nachhaltigkeit. Anstatt Neues zu konsumieren, bewahrt man Bestehendes. Der Wert dieser Uhren liegt oft nicht in der Renditeerwartung, sondern in der täglichen Freude am Tragen.

Wer dieser Kategorie Beachtung schenkt, findet oft mehr als nur ein Instrument zur Zeitmessung – er findet ein Stück Beständigkeit in einer flüchtigen Zeit.

Jahreswechsel 24/25 in Oppenberg

Wir hatten das Glück, den Jahreswechsel im Ferienhaus meiner Verwandtschaft in Oppenberg verbringen zu dürfen. Unsere Fellnase ist nämlich trotz imposanter Erscheinung extrem ängstlich bei Knallereien. Und Oppenberg selbst liegt in einem beschaulichen Seitental vom Paltental mit idylisch niedriger Bevölkerungsdichte, somit gibt es dort auch viel weniger Knallköpfe als am Heimatort. Am sogenannten Bauernsilvester, vom 30. auf 31.12. wurden wir von überhaupt keiner Silvesterknallerei belästigt, und der Lärm am eigentlichen Silvestertag hielt sich auch in Grenzen. Oppenberg ist auch ein Sehnsuchtsort für mich und meine Frau, zu dem wir besonderen Bezug haben. Dort wuchs der Vater meiner Frau auf, ich habe am besagten Anwesen die schönsten und wärmsten Kindheitserinnerungen, meine Frau und ich haben in Oppenberg kirchlich geheiratet und unsere Tochter wurde ebendort getauft.

Beach sunrise 2024

Als Kontrast zu meinem Sommerurlaub konnte ich im Herbst noch ein paar sonnige Tage auf der Isola di Albarella verbringen. Natürlich war diesmal unser Hund dabei, und auf den obligatorischen Morgenrunden durfte ich dort wunderbare Sonnenaufgänge am Meer erleben.

Unsere Fellnase ist sowieso ein Urlaubsfan – solange er dabei sein kann, macht er beinahe alles mit inkl. Posing für das Familienalbum:

Das erste Foto vom Sonnenaufgang erzwingt beinahe ein weiteres Foto vom Nachmittag mit der tiefstehenden Sonne, von der gegenüberliegenden Seite der Insel:

sunrise at the summit

Das schöne Erlebnis einen Sonnenaufgang am Berg zu genießen, benötigt nicht viel, außer die korrekte Uhrzeit, natürlich einen Berg und klare Wetterbedingungen. Wir haben heuer (2024) im August die frühen Morgenstunden genutzt, um auf der Gerlitzen das Ereignis auf uns wirken zu lassen.

und hier ein etwas anderer Blickwinkel, mit Blick auf das Ostufer vom Wörthersee (Klagenfurt)

Vespamania – der ganz normale Wahnsinn rund um die Vespa

Es ist mit sachlichen Argumenten unerklärlich, warum gerade bei uns in Österreich die Vespa einen derartigen und bereits lang andauernden Hype erlebt. Wenn ich übrigens in weiterer Folge von „der“ Vespa spreche, sind natürlich alle Modelle der Vespa-Familie gemeint. Die Vespa ist sicherlich nicht der beste Roller den man um Geld kaufen kann, jedoch der Scooter, der am meisten Emotionen weckt. Es gibt günstigere, schnellere, technisch ausgefeiltere und sicherlich praktischere Roller. Aber nur eine Vespa ist, nun ja eine Vespa. Zugegeben der letzte Satz ist flach, aber richtig.

Obwohl ich schon einige Vespas (Vespae?) mein Eigen nennen durfte, bin ich alles andere als ein Spezialist und fühle mich auch nicht berufen die x-te Veröffentlichung über diesen Kult-Roller hier im www zu verankern. Jedoch bin ich ein Fan dieser Gefährte, und da meine Website ohnehin eine privat zu verstehende Projektsite für meine Interessen ist, darf auch zu diesem Thema der eine oder andere Beitrag nicht fehlen.

Für mich passen zu obigen Bild als musikalische Untermalung ein paar alte Italo-Hits perfekt – mit ein Grund für das verklärte Bild das viele von der Vespa haben?