Jahresausklang in den Ennstaler Alpen: Winterstille und Gipfelblicke

Das Jahr 2025 hätte für mich keinen passenderen Abschluss finden können als in der verschneiten Stille des Gesäuses. Gemeinsam mit meinem treuen Begleiter Timmy habe ich die letzten beiden Tage des Jahres genutzt, um auf die Oberst-Klinke-Hütte (1.504 m) zu wandern – zwei Tage, die unterschiedlicher nicht hätten sein können und doch beide genau das boten, was ich brauchte.

30. Dezember: Tiefwinterliche Isolation

Der erste Tag empfing uns mit einer Kulisse wie aus einem Märchenbuch – oder einem Abenteuerroman. Dichte Schneeflocken verwandelten den Aufstieg in eine fast meditative Erfahrung. Die Welt um uns herum verstummte unter der weißen Decke, und die Klinkehütte wirkte in ihrem dunklen Holzoutfit wie ein sicherer Hafen im Schneegestöber.

Für Timmy war es purer Spaß, durch den Tiefschnee zu pflügen, während ich die kühle, klare Luft nutzte, um das bewegte Jahr 2025 Revue passieren zu lassen. In der Einfachheit des Gehens ordnen sich die Gedanken fast von selbst.

31. Dezember: Ein Abschied mit Weitblick

Am Silvestertag änderte sich die Szenerie. Pünktlich zum Jahresabschluss riss die Wolkendecke auf und gab erste Streifen von Himmelsblau frei. Der Moment, in dem der Admonter Kaibling in seiner vollen Pracht aus dem Nebel auftauchte, war magisch – ein kraftvoller Anblick, der symbolisch für die Klarheit steht, die ich mir für das kommende Jahr wünsche.

Mein Fazit: Kraft tanken für 2026

Diese Wanderungen waren mehr als nur Bewegung an der frischen Luft. Sie waren:

  • Rückblick: Ein dankbares Abschließen mit den Höhen und Tiefen der letzten 12 Monate.
  • Fokus: Zeit für das Wesentliche, reduziert auf den nächsten Schritt im Schnee.
  • Energie: Ein tiefes Durchatmen, um mit voller Kraft und Vorfreude in das Jahr 2026 zu starten.

Und natürlich war eine für diese Aktivitäten passende Uhr am Handgelenk: die Seiko Alpinist: